Steigende Ölpreise, teurere Rohstoffe und wachsende Unsicherheit: Der Iran-Krieg setzt Europas Industrie erneut unter Druck. Mittelständler kämpfen ums Überleben, Konzerne drosseln Investitionen. Der Konflikt schürt die Zweifel, ob energieintensive Sektoren in Europa überhaupt noch eine Zukunft haben.
Steigende Kraftstoffpreise zwingen zum Umdenken in der Logistikbranche. Ein Spediteur in Hessen zeigt, dass sich trotz hoher Anschaffungspreise ein Umstieg auf Elektro-Lkw lohnt. Doch noch ist ein flächendeckender Einsatz schwierig. Das hat vor allem einen Grund.
Der Krieg in Nahost ist auch nach Ostern das dominierende Thema an den Börsen. Als Erste nehmen die Märkte in Fernost wieder den Handel auf. Mit Berichten über Vorschläge für eine Waffenruhe wagen sich Anleger aus der Deckung.
An den Küsten im Norden Deutschlands gehört die Sonne im Sommer dazu. Wer sich der nicht schutzlos aussetzen will, entspannt oft in Strandkörben. Das kostet Urlauber nicht zwingend mehr als noch 2025.
Wohnungssuchende in deutschen Metropolen müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor zehn Jahren. Das zeigt eine neue Auswertung. Dabei stechen zwei Städte mit extremen Preissteigerungen besonders heraus.
Mit martialischen Drohungen versucht US-Präsident Trump den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus zu bewegen. Teheran zeigt sich bislang aber unbeeindruckt vom jüngst verlängerten Ultimatum. Am Ölmarkt ist keine Entspannung in Sicht - im Gegenteil.
Der Iran-Krieg treibt die Preise für Rohöl auf den höchsten Stand seit Jahren. Die Organisation erdölexportierender Länder will die Barrel-Menge hochschrauben. Doch so lange die Straße von Hormus geschlossen ist, könnte dies eher ein Tropfen auf dem heißen Stein sein.
Die Preise an den Tankstellen sind angesichts des Krieges in Nahost hoch. Und das Feiertags-Wochenende dürfte die Kosten zusätzlich antreiben. Zur inzwischen Goldenen Stunde für die Ölkonzerne am Mittag dürften neue Rekorde erreicht worden sein.
Kostenschock, Konsumflaute, Existenzangst: Die Osterfeiertage werden der Gastronomie kaum Entlastung bringen, warnt Michael Ottenbacher. Im Interview mit n-tv.de spricht der Ökonom über den Kollaps der Gastronomie, die Folgen des Iran-Kriegs und Strategien zum Überleben.
Viele Menschen fühlen sich in Zeiten großer Unsicherheit und wiederkehrender Krisen überfordert - doch ein Teil des Problems liegt im eigenen Denken. Bestsellerautor Rolf Dobelli erklärt im Podcast "Biz & Beyond", warum wir systematisch falsch entscheiden und was dagegen hilft.
Die Nordsee ist das Kraftwerk Europas. Theoretisch. Bisher kocht jeder Anrainer sein eigenes Offshore-Süppchen. Auch Deutschland verzettelt sich und plant zu viele Windräder. Im Interview erklärt der zuständige Netzbetreiber, wie Deutschland mit weniger Anlagen genauso viel Strom erzeugen kann.
Trotz der wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland haben fast alle Aktionäre der Dax-Konzerne Grund zur Freude: Im vergangenen Jahr schütten die 40 börsennotierten Unternehmen über 55 Milliarden Euro an Dividenden aus. Spitzenreiter ist dabei eine Versicherung.
Die Einschätzungen der deutschen Betriebe für die kommenden Monate sind überwiegend negativ. Einer Umfrage zufolge ist nur noch jedes zehnte Unternehmen mit der Wirtschaftspolitik zufrieden. Der Chef des Arbeitgeberverbands BDA warnt vor einem weiteren Abrutschen der Konjunktur.
Immer mehr Anleger hinterfragen klassische Strategien. Statt starrer Ansätze rücken Flexibilität, neue Anlageklassen und kurzfristige Chancen in den Fokus. Gleichzeitig verändert sich das Informationsverhalten: Entscheidungen werden schneller getroffen, Trends wechseln rascher.
Mit ihrer 12-Uhr-Regel für Tankstellen hat die Bundesregierung exakt das Gegenteil von dem gemacht, was die Profitmaximierung der Mineralölkonzerne hätte einschränken können. Das Desaster war absehbar. Eine Beschränkung von Preissenkungen könnte dagegen wirklich funktionieren.
Mehr als 100 Startups in Deutschland wollen den Weltraum erobern. Das Budget für ihre Förderung ist groß, doch die Hürden für die jungen Unternehmen bleiben hoch.
Die Agrarminister fordern eine Untersuchung, wie es um die mentale Gesundheit der deutschen Bauern steht. Suizide erschüttern die Branche. Baden-Württemberg will auch direkt helfen.
Angesichts der Krise auf dem Wohnungsmarkt legt Vizekanzler Klingbeil Details für eine staatliche Lösung vor. Eine neue Organisation soll den Bau von preiswerten Immobilien vorantreiben, ohne selbst zur Baufirma zu werden. Doch für das Vorhaben wäre eine Grundgesetzänderung nötig.
Deutschland ächzt unter hohen Benzin-Preisen - und Ricarda Lang macht einen Vorschlag: Die Ex-Grünen-Chefin fordert ein Recht, von zu Hause aus arbeiten zu können. Da sich nicht jeder Job für Homeoffice eignet, hat sie weitere Ideen.
Dior, Hermès und andere Giganten wurden einst als krisenfest angesehen. Doch der Krieg im Nahen Osten bringt ihr sicheres Geschäftsmodell schwer ins Wanken. Für die Luxushäuser könnte es die teuerste Saison seit Langem werden.
Die Aussagen von Donald Trump zum Iran-Krieg lassen die Ölpreise und den Dollar als Krisenwährung steigen. Ein unbestätigtes Einlenken Teherans bei der Blockade der Straße von Hormus sorgt aber für eine leichte Wende.