Bevor morgen die Banken ihre Quartalszahlen vorlegen, blicken die US-Anleger sorgenvoll auf die Geopolitik. Trumps lautstark vorgestellter Diesel-Deal mit Russland verpufft. Ölpreise, Inflation und Zinssorgen wiegen schwerer.
Der Konzern Schaeffler will bis Ende 2029 fast 5000 Stellen abbauen. Inzwischen haben sich entsprechend genügend Interessierte gemeldet. Und auch der Run auf ein Altersteilzeitprogramm übertrifft die Erwartungen. Dadurch fallen die Einsparungen höher aus als erwartet.
Eine Cyberattacke in der Nacht stört die Funktion von Kühlschränken mehrerer französischer Handelsketten. Lebensmittel müssen weggeworfen werden - der Schaden dürfte immens sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Noch ist der Vorstand des BMW-Konzerns unter sich, wenn er über die Zukunft des Autobauers berät. Doch nicht mehr lange: Das Unternehmen plant, KI-Agenten einzubinden, und zwar auf höchster Ebene. Entscheidungen sollen so wesentlich schneller fallen.
Mordanschläge auf Zivislisten waren selbst für russische Agenten in ihrem hybriden Krieg gegen Deutschland bislang ein Tabu. Dies ändere sich, warnen Geheimdienste. Im Fokus des russischen Militärgeheimdienstes stünden inzwischen auch Unternehmenschefs. Der Industrieverband BDI fordert mehr Schutz.
Eigentlich soll der Stabilitätsrat drohende Haushaltsnotlagen früh erkennen. Seine neue Rechnung für Deutschlands Staatsfinanzen gibt weit über die laufende Legislaturperiode hinaus Anlass zur Sorge.
Zwei US-Ökonomen untersuchen, wie Regierungen und Zentralbanken wirtschaftliche Schwankungen begrenzen können. Dafür erhalten sie die mit gut einer Million Euro dotierte Auszeichnung.
Die Kosten in Autowerkstätten steigen. Und zu einem großen Teil liegt das an den Preisen für Ersatzteile. Ein Grund dafür ist eine Schutzklausel, die Hersteller vor Nachahmern schützen soll. Die Versicherungsbranche mahnt eine Reform an.
Der erste Vorstoß von BASF in der angedachten Übernahme von Evonik reicht dem Vorstand nicht. Nun signalisiert der Chemieriese Entgegenkommen in einem besonders sensiblen Punkt.
Wenn Deutschland in den nächsten zwei Jahrzehnten auf Klimakurs kommen will, braucht es laut Experten Riesensummen. Nur ein Bruchteil der Investitionen entfällt auf den Staat. Doch der Betrag ist nicht so groß, wie er auf den ersten Blick scheint.
Seit Brüssel Sonderzölle auf Elektroautos aus China verhängt hat, verkauft das Land deutlich mehr Plug-in-Hybride nach Europa. Jetzt soll eine Vereinbarung die Importe deckeln, ein EU-Beamter spricht von 350.000 Wagen im Jahr. Zu einem Punkt äußert sich Brüssel aber nicht.
Die Deutsche Post darf ihr Porto laut Plänen der Bundesnetzagentur spürbar erhöhen. Ein Standardbrief innerhalb Deutschlands könnte 1,14 Euro kosten. Endgültig beschlossen ist das noch nicht - doch bislang wurden die eingeräumten Spielräume immer voll genutzt.
Deutsche Autobauer stehen unter Druck. Auch die Nachfrage nach Fahrzeugen von Volkswagen geht weiter zurück. Insbesondere in China muss der Wolfsburger Konzern deutliche Rückgänge hinnehmen.
Im dritten Quartal geben die Auslieferungen bei Audi kräftig nach. Das liegt an einem schwächelnden Markt in China und an Modellwechseln. Aber auch Trump spielt eine Rolle.
Die geplante Zuckersteuer von Schwarz-Rot ist den Ländern offenbar ein Dorn im Auge. Gleich neun Ministerinnen und Minister aus CDU und CSU wenden sich an Merz und Co. - und kritisieren das Vorhaben. Sie fordern lieber "Ernährungsbildung, Eigenverantwortung, Aufklärung und Innovation".
Ausgerechnet die maßgeblichen Entwickler und Profiteure von KI-Modellen warnen vor deren Risiken. Nun mahnt auch Microsoft-Chef Nadella fortgeschrittene Mechanismen zur Eindämmung an: "Etwas, was man nicht überwachen kann, kann man nicht vertrauen."
Vor Ludwigshöhe bleibt ein Tankmotorschiff mit gefährlicher Ladung in der Fahrrinne stecken. Die Behörden sperren den Flussabschnitt für breite Großfahrzeuge. Bereits am Wochenende saßen drei weitere Frachter fest.
Ein kleines Familienunternehmen aus Mannheim erzürnt den Schokoriesen Ritter Sport. Grund ist ein quadratischer Haferriegel, der an die berühmte Tafel erinnert. Dieser soll verboten werden. Eine erste Niederlage vor Gericht will Ritter Sport nicht hinnehmen.
Julian Zimmermann von Scope Rating hat Deutschland gerade wieder die Bestnote für seine Bonität verliehen. Im Interview mit ntv.de erklärt der Analyst, welche Entwicklungen ihm trotzdem Sorgen machen - und was eine Herabstufung bedeuten würde.
Die Energiepreise explodieren, die Inflation klettert und die Zinsen ziehen an. Für die Aktienmärkte eine gefährliche Mischung. Wie lange können die Börsen dem Gegenwind noch standhalten?
Die übliche Gehaltserhöhung bei Volkswagen fällt im vergangenen Tarifstreit den drastischen Sparplänen zum Opfer. Im Vergleich zu anderen Arbeitgebern zahlt der Autobauer trotzdem noch stattliche Löhne. In der bevorstehenden Tarifrunde müssen Beschäftigte allerdings erneut bangen.
Kunden in europäischen Ländern verspricht Tesla vorerst keine autonomen Autos mehr, sondern nur noch ein Fahrassistenzsystem. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Autobauer seine umstrittene Technik umbenennt.
Der Öltransport durch die Straße von Hormus ist teuer und gefährlich, aber wieder zunehmend möglich in den vergangenen Wochen. Bei Kraftstoffen wie Diesel und Kerosin, die Europa importieren muss, sieht die Lage anders aus.
Im Bundesstaat Rio Grande do Sul müssen 2024 eine halbe Million Menschen vor dem verheerenden Hochwasser fliehen, fast 200 sterben. Brasiliens Staatsanwaltschaft sieht den britischen Ölkonzern Shell mitschuldig und fordert nun 108 Millionen Euro. Auch anderswo häufen sich Klagen gegen Energieriesen.
Bei Betriebsvermögen gelten weitreichende Ausnahmen von der Erbschaftsteuer. Die Sorge, Unternehmen könnten andernfalls aufgegeben werden, halten Topökonomen für unangebracht. In wenigen Tagen verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Privilegien.
Ein KI-Modell gibt bei einem Test einen Hinweis in einem ungelösten Mordfall. Doch der bleibt weiter ungeklärt, denn die angeblichen Informationen sind halluziniert. In einem anderen Fall beantragt die Software 20 Visa.
Internationale Investoren machen wegen der Vergesellschaftungspläne der Linkspartei bereits einen Bogen um Berlin. Der Präsident der Bauindustrie berichtet über eine zunehmende Zurückhaltung der Kreditgeber auch in anderen deutschen Städten.
Die wichtigsten Ereignisse der Wirtschaft, Börse und Konjunktur.
Nach dem Ausverkauf vom Vortag kehrt an der Wall Street zum Wochenschluss eine entspanntere Stimmung ein. Trumps Ankündigung, im Iran bis zu den Midterm-Wahlen nichts zu unternehmen, sorgt für stabile Ölpreise. Die Renditen am Anleihemarkt geben nach.
Vor dem Gipfel in Brüssel sickern Details durch, wie China und die EU einen Handelskonflikt beilegen könnten. Experten hadern mit der Idee, Exportquoten und Mindestpreise zu vereinbaren. Gegen unfairen Wettbewerb seien Ausgleichszölle die bessere Option.