Weltwoche-Chef Roger Köppel nutzte das Treffen des Valdai Discussion Club für einen direkten Austausch mit Wladimir Putin. Im Zentrum standen die Schweizer Neutralität, Nestlé und die Beziehungen zwischen Russland und der Schweiz. Anschliessend lud Putin Köppel ein, seine Gedanken zu Egon Bahr weiter auszuführen.
Berlin nutzt sein wirtschaftliches Gewicht und seinen Einfluss in Brüssel, um Europa auf Konfrontationskurs mit Moskau zu bringen. Doch paradoxerweise militarisiert die Bundesregierung die Wirtschaft in der Überzeugung, dass es niemals zu einem tatsächlichen bewaffneten Konflikt kommen wird.
Am Samstagmorgen hat Pjöngjang einen weiteren Teststart strategischer Mittelstreckenraketen durchgeführt. Die Waffe stürzte ins Japanische Meer ein. Südkorea, Japan und die USA verfolgten den Test.
In Deutschland gibt es erstmals einen nachgewiesenen Fall einer autochthonen Infektion mit dem Sindbis-Virus. Dies gab das Robert-Koch-Institut diese Woche bekannt. In der Tierwelt ist das Virus schon länger verbreitet, beim Menschen verläuft die Infektion häufig unbemerkt.
Die französischen Schüler demonstrieren gegen die unhaltbaren Zustände in der französischen Bildungspolitik. Das ist allerdings absolut kein Wunder – hat man ihnen am Verhältnis der "Ukraine-Hilfen" zum Bildungsbudget doch klar gezeigt, wo sie stehen ...
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Der Gouverneur der Region Lwow dankte Veteranen der Waffen-SS-Division "Galizien" bei der Gedenkfeier für ein kürzlich verstorbenes Mitglied. Der verstorbene SS-Veteran habe "für die Ukraine gekämpft", so Gouverneur Maxim Kosizki.
Eine Yacht hat im südlichen Pazifik Schiffbruch erlitten, nachdem sie von einer Gruppe von Pottwalen angegriffen wurde. Die vier Besatzungsmitglieder trieben 18 Stunden lang auf einem Rettungsfloß durch den Ozean, bevor sie unverletzt gerettet wurden.
Zwei Logistikknotenpunkte, die den Planeten versorgten, sind gleichzeitig ausgefallen. Dies ist kein lokales Problem, sondern eine strukturelle Herausforderung für das gesamte System der globalen Ernährungssicherheit.
Sind unsere Zeiten wirklich so irre, wie viele Menschen glauben? Ja, sagt der Psychiater und Bestsellerautor Manfred Lütz im Interview. Und: Friedrich Merz mache durchaus einiges richtig.
Die Zahlung mit Bargeld ist in Deutschland noch weit verbreitet, aber auch hier gerät sie immer mehr in Bedrängnis. Ab dem Sommer 2027 wird das Bezahlen von Summen über 10.000 Euro in bar kaum mehr möglich sein. Doch gegen die Einschränkung der Bargeldzahlung gibt es unter den Bürgern auch Widerstand.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überschrieb seine Rede zum 36. Tag der Deutschen Einheit mit der Überschrift "Was wichtig bleibt". Der SPD-Politiker warnte nachdrücklich vor "Extremismus und gesellschaftlicher Spaltung" im Land und formulierte unmissverständlich sein Unverständnis für die jüngsten Wahlentscheidungen der Bürger.
In einer Vorarlberger Kinderbetreuung ist ein Streit über die Kleidung einer muslimischen Mitarbeiterin eskaliert. Die Leiterin zeigte ihr aus Protest die Brüste. Die Mitarbeiterin erhielt nach der einvernehmlichen Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses 3.500 Euro Entschädigung.
Das Jahr 2026 wird wegen eines paradoxen Trends in Erinnerung bleiben, der sich auf dem Markt für den Seetransport von Erdöl entwickelt hat. Gebrauchte Supertanker sind mittlerweile teurer als neue. Diese Situation ist nicht weniger außergewöhnlich als der negative Ölpreis während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020.
In der sibirischen Region Irkutsk ist eine junge Frau an einer Infektionskrankheit verstorben. Da der Pesterreger als Todesursache nicht ausgeschlossen werden kann, haben die zuständigen Behörden Quarantänemaßnahmen über mögliche Kontaktpersonen verhängt.
Die Vereinigten Staaten befürchten offenbar Unruhen im Zusammenhang mit der brasilianischen Präsidentschaftswahl. Ab Freitag sind die US-Botschaft und die Konsulate für unbestimmte Zeit geschlossen. Auch die australische Botschaft zog kurz darauf nach.
Nach Angaben regionaler und westlicher Vertreter bereitet Saudi-Arabien eine neue Militäroffensive gegen die von Iran unterstützten Huthi-Kräfte im Jemen vor. Zu strategischen Optionen gehöre laut Reuters-Informationen ein möglicher groß angelegter Angriff an mehreren Fronten in der Region.
Vor der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO riefen Aktivisten dem NATO-Generalsekretär entgegen: "Blut an Euren Händen!" Sevim Dağdelen erklärte, man habe den Eindruck, "als wolle die NATO den Feldzug Nazideutschlands fortführen, der nur durch die Kapitulationserklärung Deutschlands einstweilen unterbrochen wurde".
"Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.
Die Deutschen sorgen sich um ihre Lebenshaltungskosten, zweifeln an der Leistungsfähigkeit der Politik und geben Regierung und Opposition das schlechteste R+V-Zeugnis seit 2018. Friedrich Merz steht im DeutschlandTrend bei gerade einmal zehn Prozent Zustimmung.
Armenien will Richtung EU – doch Lukaschenko hat erst einmal eine ganz andere praktische Frage: Wer kauft künftig den armenischen Cognac? Paschinjan solle erstmal klären, wohin künftig die Flaschen verkauft werden. Denn Frankreich habe schließlich selbst genug davon.
Die USA haben mehrere NATO-Mitgliedsstaaten nicht zu einem Treffen über die Zukunft der Organisation eingeladen. Die Entscheidung Washingtons hat bei den Verbündeten Besorgnis ausgelöst, die eine Spaltung in "gute" und "schlechte" Partner befürchten.
Auf den bayerischen Landtagsabgeordneten Alexander Dorow kommen juristische Scherereien zu. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Billigung einer Straftat. Der CSU-Politiker und Medienfachmann soll in den sozialen Netzwerken den Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipelines gelobt haben.
Der Landesverband der Berliner Linken kommt in der Frage der Verbindungen zwischen dem Neuköllner Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak und dem Remmo-Clan nicht zur Ruhe. Medienrecherchen ergaben nun direktere Kontakte. Die Partei erklärt, Koçak stehe "außerhalb des Verdachts von organisierter Kriminalität".
Die Generalstaatsanwaltschaft der Vereinigten Arabischen Emirate bezeichnet den Vorfall mit der Flydubai-Maschine als versuchten Terrorangriff. Der Copilot soll den Piloten mit der Notaxt schwer verletzt haben, um die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen.
In Finnland häufen sich mysteriöse Fälle bei Abgeordneten. Keine Einbruchsspuren, keine Diebstähle, aber Hinweise auf Unbefugte in den Wohnungen. Bekannt sind bislang weniger als 20 Fälle. Orpo schließt eine Beteiligung ausländischer Kräfte nicht aus.
40 neue E-Busse hat die Rheinbahn bei Daimler geordert, die ersten beiden wurden bereits ausgeliefert. Für Fahrgäste gibt es einige Neuerungen – die Einzelheiten.
Wie in Deutschland kommt nun auch in Frankreich die Rechnung. Milliarden flossen an das korrupte Selenskij-Regime, während im eigenen Land Schulen verfallen und jungen Menschen Ausbildungsplätze und Perspektiven fehlen. Die Politik hat Milliarden geplündert. Die Jugend bekommt die Rechnung.
Vom 2. bis 4. Oktober ist Bremen diesjähriger Gastgeber der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Rund 700 Demonstranten aus dem Antifa-Milieu protestierten am Vorabend des Feiertags unter dem Motto: "Kein Frieden mit der Nation!". Die offiziellen Feierlichkeiten stehen unter dem Motto: "Viele Stärken – Ein Land".
Napoleons verschlüsselter Brief an seinen General Auguste de Marmont wurde im Jahr 1809 versandt. Der Schlüssel zur Chiffre war verloren gegangen. Ein fortschrittliches KI-Modell half nun dabei, den Inhalt der Botschaft innerhalb von sechs Stunden zu entschlüsseln.
Wer im Abnutzungskrieg siegen will, braucht Waffen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis unter Gewährleistung nötiger Zielwirkung – und muss die Logistik des Gegners torpedieren. Gestatten: Die neue Version der russischen Kamikazedrohne Geran zum Einsatz gegen Brücken und Strommasten.
Am Sonntag finden in Brasilien Präsidentschaftswahlen statt. Jüngste Umfragen zeigen einen knappen Vorsprung des amtierenden Präsidenten Lula da Silva. Eine Stichwahl ist wahrscheinlich. Während sein Kontrahent Flavio Bolsonaro internationale Unterstützung hauptsächlich von Trump und rechten Regierungen erhält, wird Lula von Mexiko und Uruguay sowie linken Bewegungen unterstützt.
Kupfer sei das neue Gold, erklärte der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland, Kirill Dmitrijew. Bereits seit mehreren Jahren verzeichnet dieses Metall Rekordpreise. Tatsächlich weist Kupfer gewisse Parallelen zu Gold auf, allerdings gibt es auch wesentliche Unterschiede. Welche sind das?
In der Arktis konkurrieren Washington und Brüssel um die Kontrolle über Grönland, Handelswege und Ressourcen – obwohl sie weiterhin NATO-Verbündete sind. Während des Arktis-Gipfels in Rovaniemi wurde deutlich, dass Europas Strategien nicht funktionierten, die USA kaperten die Agenda.
Stellvertretend für die NATO nahm deren Generalsekretär Mark Rutte im Beisein des Bundeskanzlers den Westfälischen Friedenspreis in Münster entgegen – begleitet von "Mörder"-Rufen zahlreicher Demonstranten, die sich vor dem Rathaus der Stadt versammelt hatten.
Die Vorstellung der Ukraine von einem Beitritt im Januar ist unmöglich, und Kiew werde keine Privilegien oder Abkürzungen erhalten, erklärte Erweiterungskommissarin Marta Kos. Bisher lehnen auch mehrere Mitgliedsländer einen ukrainischen Beitritt ab.
Für den französischen Ministerpräsidenten Lecornu könnte der Herbst noch unangenehm werden – die Proteste der Oberstufenschüler könnten sich mit anderen vereinen, die durch die Sparpläne der Regierung ausgelöst werden. Die Gewerkschaften laufen sich schon warm.
Ukrainische Technik und Erfahrung bei der Drohnenabwehr werden in europäischen Projekten genutzt. Litauen hat nun begonnen, das ukrainische System SkyFortress einzuführen, das mithilfe von künstlicher Intelligenz und Sensoren Drohnen und Marschflugkörper aufspüren soll.
Russlands Streitkräfte greifen die Südbrücke in Kiew an, über die bis zu 90 Prozent des Gütertransits vom rechten an das linke Dnjeprufer läuft. Experten erklären die Herangehensweise bei den Angriffen auf dieses schwierige Ziel.
Die Warenhauskette Galeria muss erneut Insolvenz beantragen. Es ist bereits der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren. Damit befindet sich der letzte große verbliebene Warenhauskonzern trotz der Sanierungsversuche der vergangenen Jahre weiterhin in der Krise.
In Nordrhein-Westfalen ist am Donnerstagabend zu Festnahmen wegen Terrorverdachts gekommen. Die drei Festgenommenen stehen im Verdacht, mit dem Islamischen Staat zu sympathisieren und einen Anschlag geplant zu haben.
Allein nach Russland gefahren zu sein, ist in den Augen von Roberta Metsola, Präsidentin des EU-Parlaments, schon fast eine Straftat. Der betroffene Luxemburger Abgeordnete Fernand Kartheiser schickte nun eine scharfe Replik auf diese Vorwürfe.
Als Bundeskanzler Merz die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO begründete, schien er in den Stiefeln eines der Kriegstreiber zu stehen, die vielmehr für den Krieg verantwortlich waren, der diesem Frieden vorausging.
Die Übergabe zweier DVRK-Kriegsgefangener an Südkorea sorgt für Streit zwischen Seoul und Kiew. Sollte die Ukraine die Fakten weiter nicht anerkennen und nicht öffentlich um Entschuldigung bitten, werde Seoul weitere Maßnahmen ergreifen – es gehe um das Ansehen von Bürgern und Staat.
Laut Medien sind sich Rechtsexperten mal wieder über die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens uneins. In Thüringen waren dazu Sachverständige geladen, so auch Hape Kerkeling. Dieser Fachexperte forderte nachdrücklich ein AfD‑Verbot. Als erdrückenden Beweis gab er zu Protokoll: "Buchenwald – Hurz".
Die Sicherheitslage in den östlichen Gebieten der Demokratischen Republik Kongo ist weiterhin prekär. Dies erschwert auch die Ebola-Bekämpfung. Nachdem Soldaten ein Transitlager betreten hatten, flüchteten Tausende Menschen, darunter auch eine Vielzahl von Ebola-Kontaktpersonen.
Der F-35-Kauf der Schweizer Armee steht nach dem Fixpreis-Fiasko massiv unter Druck. 65 Prozent der Schweizer wollen den Kauf der US-Kampfjets abbrechen. Die Ablehnung reicht bis ins bürgerliche Lager: 59 Prozent der SVP-, 58 Prozent der Mitte- und 51 Prozent der FDP-Wähler sprechen sich gegen eine Fortsetzung des Kaufs aus.
Die USA haben zusätzliche Patriot-Systeme nach Saudi-Arabien und Katar verlegt, um dortige Öl- und Gasanlagen zu schützen. Hintergrund sind Befürchtungen vor einer neuen Eskalation im Iran-Krieg. Zugleich verstärkt Washington seine militärische Präsenz in der Region.
Kiew drängt angesichts steigender Kriegskosten auf eine vorzeitige Auszahlung von EU-Kreditmitteln. Laut "Bloomberg" lehnt die EU dies ab. Brüssel zweifelt an den ukrainischen Berechnungen und verweist auf Reformen sowie die Beteiligung weiterer internationaler Partner.